Wenn draußen der Schnee knirscht und die Berge im Sonnenlicht glitzern, gibt’s für uns nur eins: Germknödel!
Fluffig, warm und himmlisch weich – kein Wintersport-Tag ist komplett ohne diesen Skihütten-Klassiker. Huaba-Hittn-Wirtin Bettina Pilgram weiß ganz genau, wie man die kleinen Dampfwunder perfektioniert: Ein sanft gegarter Hefeteig, gefüllt mit Schwarzbeer- oder Zwetschkenmarmelade, dazu cremige Vanillesauce oder Butterschmalz mit Mohn und Zucker.
Ein Bissen – und der Winter schmeckt plötzlich nach Kindheit, Pistengaudi und purem Glück.
Germknödel für 6 Portionen
ZUTATEN
Germknödel:
350 g Dinkel- oder Weizenmehl vom z.B: Odreihof, Familie Raunig in Ebenthal
150 g Dinkelvollkornmehl
300 ml Milch (lauwarm) von der Kärntnermilch
1 Ei vom Landskroner Wiesenei
1 Dotter
50 g Butter (zerlassen) von zB.: der Kaslabn
1 Würfel Germ (Hefe)
2 EL Rum
2 EL Zucker
1 TL Salz
1 TL Vanillezucker
Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde formen. Germ, Zucker und etwas warme Milch in die Mulde geben. Mit etwas Mehl verrühren und ca. 10 Minuten ruhen lassen.
Restliche Milch, Ei, Dotter, Rum, Salz und Vanillezucker vermengen. Zum Mehl geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Zum Schluss die zerlassene Butter einarbeiten und nochmals gut durchkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.
Teig nochmals kurz kneten, in 6 gleiche Stücke teilen und rund formen. Nochmals 30 Minuten gehen lassen. Über Dampf (Dampfgarer oder Kochtopf mit Siebeinsatz) ca. 30 Minuten garen.
Tipp vom Profi:
Den Kochtopfdeckel niemals vorher öffnen! Sonst fallen die Knödel zusammen.
Servierempfehlung: Mit Vanillesauce & Marmelade oder mit Butterschmalz, Mohn und Zucker genießen!
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